Beitrag vom 1 Oktober 2006 20:15

Im Namensstreit zwischen Mozilla und Debian, in dem es nicht nur um die Nutzung der Markennamen von Mozilla (z.B. Firefox oder Thunderbird), sondern auch um die Art und Weise der Implementierung von Patches in Debian-Pakete geht, zeichnet sich ein Trend hin zum Gnuzilla-Projekt ab. Die Debian-Philosophie (und auch die der Derivate wie Ubuntu) sieht es vor, keine Versionssprünge in stabilen Distributionen vorzunehmen und stattdessen sicherheitsrelevante Patches zurückzuportieren.
Das Gnuzilla-Projekt ist eigentlich kein richtiger Fork der Mozilla-Suite, da dessen wesentlicher Beitrag es ist, den freien Sourcecode der Mozilla-Suite sowie des Firefox ohne die geschützten Teile (Logo, Namen, …) neu zu paketieren. So könnte es gut möglich sein, dass in den Ubuntu-Versionen nach Egdy Eft nicht mehr der Firefox, sondern IceWeasel der Standardbrowser sein wird.







