Beitrag vom 21 Februar 2007 06:29

Es blinkt und kracht…

Multimedia ist das entscheidende Kriterium für die Tauglichkeit eines Linux-Desktops für Endanwender. Wer hört nicht gerne nebenher etwas Musik oder schaut sich zwischendurch einen kleinen Film an? Leider sind die meisten Medienformate urheberrechtlich geschützt oder die rechtliche Lage ist unklar, so dass ein Installation zumindest eine explizite Bestätigung des Anwenders erfordert. Das stellt den Benutzer immer wieder vor die Frage: Welchen Codec brauche ich jetzt zum Abspielen meiner Datei?

Ubuntu vereinfacht diesen Prozess, indem es sich selbst die Codecs aus dem Repository sucht, die es zum Abspielen braucht. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die entsprechenden Paketquellen existieren. Oft reicht es, die Universe und Multiverse-Repositories freizuschalten. Versucht man nun, eine dem System unbekannte Mediendatei abzuspielen, so erscheint folgendes:

Press Play

Der Suchvorgang setzt natürlich voraus, dass die Paketquellen auch geladen sind bzw. eine Internetverbindung besteht. Wird der Codec gefunden, so erhält man unter Umständen noch eine Abfrage, die auf den rechtlichen Status des Codecs hinweist.

Restricted

Kann man die Installation des Codecs mit seinem Gewissen und/oder der gültigen Gesetzeslage vereinbaren, so startet automatisch die Installation.

Installieren!

Nach der Installation kehrt Ubuntu zum Medienplayer zurück und gibt die Mediendatei wieder.

Dennis Dirdjaja
Gespeichert in: Software, Ubuntu

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