Beitrag vom 18 März 2007 07:03
Es war einmal in grauer Vorzeit, etwa so kurz vor der Jahrtausendwende, da baute Apple einen blau-weißen Rechner und taufte ihn auf den Namen PowerMac G3 (blue & white). Dieser Rechner war zwar nur kurz auf dem Markt, läutete aber Apple’s »Neue Welt« auf den PowerMacs ein.
Niemand dachte, dass die Maschinen solange überleben würden. Noch weniger dachte man daran, dass darin ein kleiner Pinguin darin heimisch werden könnte. Jedoch weit gefehlt! Der G3 ist immer noch gegenwärtig und Ubuntu läuft auch drauf.
Der einzige Haken an der Sache: Der Mac bleibt unter Ubuntu stumm. Schuld daran ist ein unscheinbares Stück Software, Kernelmodul genannt. Ubuntu scheint das richtige Modul für den Soundchip des G3 nicht zu finden. Zum Glück kann man dem schnell Abhilfe schaffen.
Wie so oft, ist das Terminal auch hier der schnellste Weg zum Erfolg. Ein kurzes
echo snd_powermac | sudo tee -a /etc/modules
in das Terminal getippt, neugestartet und fertig.









Holla – da kann man mit iBook-G3-snow sich ja fast auch wieder an Ubuntu erfreuen (weil der lang vermisste sound-Tipp auch da funktioniert). Fehlt nur noch ein Tipp, wie man den schwarzen Rand rechts und das Spiegelbild in der unteren Hälfte auf dieser Maschine auch noch wegbringt (x.config sagt zwar zu allem 1024×768, aber schon das login-Fenster ist nur 800×600 mit den geschilderten Folgen.
Mal schauen, wenn ich so eine Kiste in die Finger krieg, probier ich mich mal daran
Und was ist mit dem Mikrofon? Funktioniert das etwa bei euch??
Auf meinem iBook G4 funktioniert es out-of-the box, ja.