Beitrag vom 6 Mai 2007 15:54

iBook ferngesteuert

Ich wollte ja schon lange mal das VNC-Tool, das bei Ubuntu mitinstalliert wird, testen. VNC ist mir zwar vom Job her bekannt, allerdings kenne ich nur die Windows-Versionen von RealVNC und TightVNC und habe mich in Linux damit noch gar nicht befasst.

Der entsprechende Menüpunkt ist in Ubuntu in den Systemeinstellungen zu finden.

{VNC} Menüpunkt

Ein Einstellungsfenster poppt auf, das mich als unfreiwilligen Windows-Remotedesktopbenutzer an irgendetwas erinnert.

{VNC} Entfernter Desktop

Naja, Hauptsache, es macht seine Aufgabe anständig. Also los an den anderen Rechner und das Ganze gestartet. Der Befehl vncviewer ibook:0 öffnet nach der Eingabe des Passwortes ein RealVNC-Fenster. Dort bekommet man dann auch erwartungsgemäß den Desktop des iBooks präsentiert.

{VNC} VNCViewer

Wie man es erwartet, bekommt der Benutzer eine Information, dass der Computer ferngesteuert wird, so dass ein geheimer Lauschangriff mit den Standardeinstellungen verhindert wird. Nach einer Weile Testen fällt auf, dass der VNC-Desktop das Netzwerk doch ganz schön belastet. Spätestens beim Versuch, auf dem iBook auch noch eine Dateifreigabe zu öffnen, kapitulierte das Netzwerk und Nautilus, der Dateimanager, reagierte nicht mehr. Dazu muss man sagen, dass das iBook mit dem bcm43xx-WLAN Treiber läuft und deshalb nur auf 11 Mbit läuft. Für gelegentliche Fernwartung oder -Administration oder einfach nur, um den Instant Messenger auf dem anderen Rechner im Auge zu behalten ist VNC jedoch völlig ausreichend und wird demnächst wohl häufiger im MacVillage zum Einsatz kommen.

Bevor ich es vergesse: In diesem Beitrag kommt zum ersten Mal Lightbox2 in Kombination mit dem Thumbnail-Plugin von Ted Fox zum Einsatz, da die Größe der Screenshots doch öfters den Ansprüchen nicht genügen konnte. Wem also die obigen Visualisierungen zu klein geraten sind, der möge doch bitte einen Klick auf selbige wagen…

Dennis Dirdjaja
Gespeichert in: Software, Ubuntu

1 Kommentar für 'iBook ferngesteuert'

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