Beitrag vom 11 Juni 2007 23:29
Safari auf Linux zu portieren ist doch bestimmt einfacher, als Safari auf Windows zu hieven. Ich freu mich schon drauf.
Safari auf Linux zu portieren ist doch bestimmt einfacher, als Safari auf Windows zu hieven. Ich freu mich schon drauf.
Hmm, ich kann mir beim besten Willen keinen Grund vorstellen, warum man Safari haben wollen könnte. OK, unter OSX ist es wohl der einzige Browser, der sich optisch richtig ins System integriert – aber genau das Argument dürfte wohl dagegen sprechen, dass man das Teil mit irgendeinem anderen System verwendet. Featuremäßig fand ich als Firefox-User höchstens die in der Größe änderbaren Textareas – aber sogar dafür gibt es ein Firefox-Plugin… Nee, da bleibe ich doch lieber Fuchs, der in Wirklichkeit ein Bärchen ist.
Zum Entwickeln ist es halt praktisch, da man nicht immer ein OS X mitlaufen lassen muss. Als Macseite ist es halt ein Muss, die Seiten auch mit dem Standard-Mac-Browser zu testen
Zudem zeigen mir die Statistiken auf unseren Seiten, dass wohl die Nachfrage nach Safari auf Ubuntu nicht gerade gering ist…
OK, das Argument mit der Testumgebung lasse ich voll gelten – Konqueror ist zwar fast Safari, aber halt nur FAST, und gerade beim Spielen mit CSS kommt es ja durchaus immer auf die Details an.
Wegen der Testumgebung: Safari zeigt unter Windows Seiten anders an, als in OSX. Das mag zwar am Beta-Status liegen, aber die Code-Basis wird sicher nicht identisch sein. Da wird ein Windows-Ableger immer weiter gepatcht, bis es irgendwann halbwegs stabil läuft. Solche Darstellungsfehler habe ich zuletzt bei Safari 1.0 in 2003 gesehen.
Die Rendering-Engine von Safari müsste für Linux, anders als bei Windows, ja gar nicht grundsätzlich portiert werden, da es sie ja schon für Linux gibt.
Wie so oft, liegt der Teufel jedoch im Detail…