Beitrag vom 30 Dezember 2007 17:37
Wenn der eine Teil des MacVillage Parallels verwendet, muss der andere Teil selbstverständlich VMware Fusion verwenden. Die Installation von Fusion ist Mac-typisch einfach. Bestehende virtuelle Maschinen, die mit einem VMware Server unter Linux erstellt wurden, werden fehlerfrei übernommen. Sehr schön ist die Integration in Spaces. Man kann die virtuellen Maschinen auf einem Space maximieren, sodass man denken könnte, man arbeitet nativ (bis man den Space wechselt, um von OS X auf Ubuntu auf Windows zu springen).
Windows XP muss selbstverständlich nach der Aktualisierung der virtuellen Maschine neu aktiviert werden, aber das Spielchen kennt man ja schon. Leider braucht man zur Nutzung der Apple Hardware (Bluetooth, iSight) auf dem Macbook Pro die BootCamp-Treiber. Da ich BootCamp nicht verwende, komme ich auch nicht an die Treiber ran. Der alte Resources-Trick funktioniert beim Leopard leider nicht mehr.
Damit kommen wir nun zum interessanten Teil, dem Testen von Ubuntu. Zwei Installationen haben es geschafft, als Versuchskaninchen herhalten zu dürfen. Die erste Version, die die Ehre hatte, war ein Hardy Heron Alpha 2, wie man an obigem Screenshot erkennen kann. Leider ist es dort irgendwie zur Zeit nicht möglich, Aktualisierungen zu installieren, also scheitert auch die Installation der VMware Tools. Dies ist nicht weiter tragisch, da es sich ja um eine Entwicklungsversion handelt und sich die VM auch ohne die Tools recht flüssig bedienen lässt.
Die zweite Ubuntu-Variante, die ich unbedingt mal probieren wollte, ist Geubuntu. Diese Variante benutzt einen Mix aus GNOME und E17 als Desktop. Da Enlightenment (DR16) mein Einstiegsdesktop zu Debian-Zeiten war, war ich sehr gespannt, wie sich E17 weiterentwickelt hat. Der erste Eindruck ist dann auch sehr gut. Den GNOME/E17-Mix hätte man meiner Meinung nach aber lassen sollen, da es doch etwas zusammengestöpselt wirkt. Abschließend gibt es dann noch ein Screenshot von Geubuntu:








Auch wenns schon ne Weile her ist: Die Bootcamp-Treiber gibt’s wenn Du die Leopard-DVD ins Laufwerk legst und es Fusion gibst. Die Leo-DVD dient unter Win nämlich als Treiber-CD, ganz ohne brennen wie noch in der Beta